Dieter Loboda: Tipps und Tricks zur Rauchentwöhnung - Motivationen contra Nikotin ISBN 3-8334-1556-8 (mit DVD )
DVD zum Buch: "Tipps und Tricks zur Rauchentwöhnung": Kurze Einführung incl. 2 Übungen
Leseprobe:
Kenntnisse über: Analyse der Entstehung des eigenen Sucht- und Rauchverhaltens und des Rauchtypus – Wirkung von Nikotin auf Körperfunktionen Kenntnisse über:
Bewegung, Ernährung und Entgiftung Kenntnisse über: Stress- und Entspannungsübungen Kenntnisse über: Bedürfnisse und Verhalten zu einer eigenverantwortlichen Gesundheitsförderung Kenntnisse über: Wirkungen innerer Bilder und positiver Visualisierung Kenntnisse über: Grundsätze der Nutzung von Naturheilkunde Kenntnisse über: Wirkung von Tiefen - Entspannung und Selbsthypnose Kenntnisse über: Anti - Rauch - Tagebuch und wirksame Selbstmotivation Kenntnisse über: Partnerschaftliche Gespräche in einer Motivationsgruppe und der Vorsorge bei Rückfällen
Grundlagen aus Transaktionsanalyse, Gestalt, Hypnose, NLP, TZI, Bachblüten, Jacobsen, Spagyrik, Homöopathie Die Stresstreppe:Verlust Erlebnisse, Todesfälle, Scheidungen, Arbeitslosigkeit, Mobbing, Umzüge, Negative Beziehungen, Einsamkeit, Sorgen, Langeweile, Umwelteinflüsse und psychoemotionale Antreiber sind die heute bekannten Stressoren.
Steigerungen von Stressauswirkung könnten so aussehen:
Schlafstörungen > Kopfschmerzen > innere Unruhe > Lustlosigkeit > Mangelnde Kreativität > Geistige Erschöpfung > Soziale Isolierung > Zunahme von privater und beruflicher Spannung > Aufbrausen > Explodieren > Schuldzuweisungen > Infrage Stellen des Lebens > Drogen und Alkohohl mißbrauch > Burn Out > Depression > Aggression > Suizidgefährdung
Beispiel einer Stresstreppe:

Mit Rauchen wird möglicherweise versucht die Anforderungen zu bewältigen oder sie nicht als so „gravierend“ zu erleben. So wird Rauchen unbewusst zu einem Puffer, der vor bestimmten Auswirkungen schützen soll.
Der Kraftanker:
Ein Mann hatte als Raucher ständig auf dem Bett vor dem Fernseher gelegen, im Auto auf langen Strecken oder auch sonst in Pausen immer und immer mehr geraucht. Natürlich war ihm verstandesmäßig klar, was Rauchen auslösen konnte, Er kannte die Bilder von rauchenden Patienten, die erst am Vortag ein Raucherbein zur Amputation abgeben mussten, ja sogar mit Trachealkanüle rauchten. Er wusste, dass er bestimmte Marken rauchte, die ihm eine Identifikation von Stärke und Freiheit gaben. Er bewunderte innerlich den rauchenden Bundeskanzler und genoss das Gefühl von Freiheit, wenn er an die Bilder der Landstriche in Arizona dachte und an die Freiheit der Cowboys und der wilden Pferde. Aber er rauchte weiter. Im folgenden Beispiel lesen sie über eine Ankertechnik, die ermöglichte, die Gedanken vom Rauchvorgang zu trennen und Wohlbefinden und Ressourcen freizusetzen, die bis dahin geschlummert hatten. Dabei werden die sinnlichen Modalitäten genutzt, denen der Mensch fähig ist.
Bei der folgenden Anweisung stellen Sie sich vor, dass Sie einen Druck ausüben, genau auf die beiden Finger, so dass sie das Gefühl haben, immer wenn Sie den Druck verstärken spüren Sie genau Ihr Wohlbefinden und Ihre Kompetenzen unabhängig von einer Rauchsituation. Stellen Sie sich vor, Sie sind an einem Platz, den Sie gut kennen oder der Ihnen unbewusst einfällt.
Ein Platz der Ruhe, der Kraft, der Stille, gerade so wie Sie ihn brauchen, um sich im Vollbesitz ihrer Kräfte und Fähigkeiten zu fühlen.
Spüren Sie Ihre Körperhaltung, Ihre Bewegung, den Klang, die Gerüche.
Welche Figur machen Sie gerade körperlich, stehen Sie aufrecht, atmen Sie tief und gleichmäßig, welche Farben sehen Sie gerade?
Bei der größten Bewußtheit und Zufriedenheit drücken Sie Ihre Finger zusammen.
Nun verabschieden Sie sich von diesem Bild und von dieser Imagination ganz bewußt. Nach einer kleine Weile, jetzt im Experiment – später dann in jeder Situation, in der Sie zur Zigarette greifen wollen erinnern Sie sich an jede Situation auf dem Bett, im Auto oder im Büro wo Sie nach einer Zigarette greifen wollen, egal ob es die Zigarette ist die für Pause, für Belohnung oder für Gesellschaft oder Traurigkeit bisher gegolten hat und rücken bewußt den Anker Ihrer beiden Finger. Halten Sie jeweils ca. 1 ½ - 2 Minuten durch Stellen Sie sich dann mit innerer Achtsamkeit vor, was Sie nun spüren, während Sie sich gleichzeitig die ehemalige Rauchsituation betrachten.
Üben Sie mehrfach über den Tag verteilt.
Was empfinden Sie genau?
Was hat sich geändert?
Was bedeutet das für Ihre Gesundheit?
Wie fühlen Sie sich jetzt?
Was haben Sie gelernt?
Wie wird es für Sie zukünftig sein?
|